Citizen Fish - Plattenkritiken

Leftöver Crack / Citizen Fish - Split - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

Citizen Fish:
01.) Working on the Inside
02.) Money
03.) Meltdown
04.) Getting Used to It
05.) Back to Square One
06.) Join the Dots
07.) Clear Channel (F*ck Off!)

Leftöver Crack:
08.) L.O.C Intro (B.D.C)
09.) Baby-Punchers
10.) Genocidal Tendencies
11.) ...And Out Comes the N-Bomb!
12.) Life Causes Cancer
13.) World War 4 Download
14.) Supermarket Song
15.) Reason for Existence

Kritik:

Passend zur gemeinsamen US-Tour der beiden Bands gibts
auf Fat Wreck Chords jetzt auch die lange angekündigte
Split-CD. Die Vinyl-Version erscheint wohl, wie auch
das letzte Leftöver Crack Album, auf Alternative
Tentacles.
Citizen Fish dürfte wohl den meisten unter euch bekannt
sein, existiert die Band doch bereits seit 1989.
Hervorgegangen ist sie aus den legendären Subhumans
und in ihrer bisherigen Band-Geschichte haben Citizen
Fish bereits sieben Longplayer veröffentlicht. Musikalisch
gibts hier eine gelungene Mischung aus Punk-Rock und Ska,
wobei ich hier den Begriff Ska-Punk bewusst vermeide.
Viel Off-Beat, jede Menge Wut und eine gewisse Eingängigkeit
zeichnen die Songs von Citizen Fish aus. Im Vergleich zu
sonstigem Ska-Punk kommt die Mucke bei Citizen Fish sehr
rau und rotzig daher, was mir richtig gut gefällt. Neben
fünf eigenen Songs gibts übrigens noch einen Cover-Song
von Leftöver Crack ("Clear Channel (F*ck Off!)") und einen
von Choking Victim ("Money").
Leftöver Crack haben sich mittlerweile auch eine gewisse
Bekanntheit erspielt. Die Band ist aus Choking Victim
hervorgegangen und hat mittlerweile auch schon drei Alben
veröffentlicht. Leftöver Crack spielen eine nette Mischung
aus Street-Punk und Hardcore mit einigen Ska-Einsätzen.
Schnelle Hardcore-Parts wechseln sich mit melodischen Ska-
Parts. Richtig gut passt dazu die kratzige Stimme des
Sängers. Wie auch bei Citizen Fish gibts hier zwei Cover-
Songs, einmal von Citizen Fish ("The Super-Market Song")
und einmal von Subhumans ("Reason for Existence").
Bleibt unterm Strich eine verdammt gelungene Split-Scheibe,
bei der mir beide Bands richtig gut gefallen.