Cephalic Carnage - Plattenkritiken

Cephalic Carnage - Xenosapien - CD / Band-Homepage / Relapse Records

Tracklist:

01.) Endless Cycle of Violence
02.) Divination & Volition
03.) Molting
04.) Touched By an Angel
05.) Vaporized
06.) Heptarchy (in the U.K.)
07.) G.lobal O.verhaul D.evice
08.) Let Them Hate so Long as They Fear
09.) The Omega Point
10.) Megacosm of the Aquaphobics
11.) Ov Vicissitude
12.) Hidden Track

Kritik:

Caphalic Carnage kommen aus Denver und waren mir bis zum
heutigen Tag völlig unbekannt. Gegründet hat sich die
Band wohl irgendwann Mitte / Ende der 90er, ihr erster
Longplayer erschien jedenfalls 1998. Kurz danach landeten
sie auf Relapse Records und haben dort mittlerweile auch
schon drei Longplayer veröffentlicht. Knapp zwei Jahre nach
dem letzten Album folgt mit "Xenosapien" jetzt der bereits
fünfte Longplayer.
Wie bei Relapse Records gewohnt gibts hier Extrem-Metal, den
die Band selbst aufgrund ihrer Herkunft als "Rocky Mountain
Hydro-Grind" bezeichnet. Auch wenn man sich darunter jetzt nicht
viel vorstellen kann, passt die Beschreibung recht gut, lassen
sich die fünf Jungs doch in keine andere Genre-Schublade packen.
Hier gibts extrem schnellen Metal, irgendwo zwischen Grindcore
und Death-Metal, versetzt mit Einflüssen aus Doom, Blues oder
gar Free-Jazz. Die verschiedenen Stile werden durch viele Breaks
in den Songs vermischt und dazu gibts ein krasses Gegrunze und
Geschreie. Technisch spielt die Band auf einem sehr hohen Niveau
und es ist erstaunlich wie gut es funktioniert, die verschiedene
Stile unter ein Dach zu bringen. Wer auf technisch anspruchsvollen
und sehr abwechslungsreichen Extrem-Metal steht, ist bei Cephalic
Carnage genau richtig ... gelungenes Album!