Caliban - Plattenkritiken

Caliban - The Undying Darkness - CD / Band-Homepage / Roadrunner Records

Tracklist:

01.) Intro
02.) I Rape Myself
03.) Song About Killing
04.) It's Our Burden To Bleed
05.) Nothing Is Forever
06.) Together Alone
07.) My Fiction Beauty
08.) No More 2nd Chances
09.) I Refuse To Keep On Living...
10.) Sick Of Running Away
11.) Moment Of Clarity
12.) Army Of Me
13.) Room Of Nowhere

Kritik:

Caliban dürften wohl den meisten unter euch zumindest vom
Namen her bekannt sein, zählen sie doch zu den bekanntesten
Bands des Metalcore-Genres. Ursprünglich wurde die Band im
Jahr 1997 unter dem Namen "Never Again" gegründet. Nach
diversen Veröffentlichungen auf Lifeforce Records folgte
mit dem letzten Album der Wechsel zu Roadrunner, wo auch
"The Undying Darkness" wieder erscheint.
Musikalisch gibt es bei Caliban wie immer das volle Brett
Metalcore. Die Wurzeln der Band liegen wohl eher im Metal,
der Sound wird aber öfters durch Hardcore-Elemente angereichert.
Dazu gibts einen brutalen, druckvollen Gitarren-lastigen Metal-
Sound und zwei Shouter, wobei mich die Emo-Stimme des einen
Sängers doch etwas nervt. Insgesamt ein recht solides Machwerk
von Caliban, allerdings gab es auch schon bessere Caliban
Veröffentlichungen.





Caliban - The awakening - CD / Band-Homepage / Roadrunner Records

Tracklist:

01.) I Will Never Let You Down
02.) Let Go
03.) Another Cold Day
04.) My Time Has Come
05.) Life Is Too Short
06.) Give Me A Reason
07.) Stop Running
08.) The Awakening
09.) I Believe ...
10.) Rise And Fight
11.) Nowhere To Run, No Place To Hide
12.) I´ll Show No Fear

Kritik:

Caliban, die Band aus dem Ruhrpott, zählt wohl zweifellos zu
den bekanntesten Vertretern des Metalcore aus Deutschland. Mit
"The awakening" kommt jetzt der dritte Longplayer auf ihrem
"neuen" Label Roadrunner Records und der insgesamt sechste
Longplayer in den 10 Jahren ihres bisherigen Bestehens.
Wer die Band kennt, weiss was ihn/sie erwartet und wird hier
wohl auch nicht enttäuscht. Brutaler Metalcore mit schnellen
Gitarren-Riffs, Doublebass-Attacken, heftigen Mosh-Parts und
ein tiefes Gegrunze. Allerdings hat die Band hin und wieder
auch langsamere, melodischere Parts mit cleanem Gesang. Der
Sound schafft eine melancholische, bedrohliche Grundstimmung,
die durch den Einsatz von Samples noch verstärkt wird. Im
Vergleich zu den letzten Veröffentlichungen, wurden die
melodischen Parts hier wieder etwas zurückgeschraubt und
stattdessen heftig geknüppelt. Mir persönlich geht die Mucke
sind sonderlich gut rein, aber ich kann mit dem ganzen
Metalcore-Kram generell nicht viel anfangen. Wer darauf
steht, wird an Caliban aber sicherlich Gefallen finden, keine
Frage.