Broken Bones - Plattenkritiken

Broken Bones - Time for anger, not justice - CD / Band-Homepage / Dr. Strange Records

Tracklist:

01.) Advertisements from Hell
02.) Plastic Gangster
03.) G8
04.) Schizo
05.) Conspiracy?
06.) War is War
07.) Systematic Abuse
08.) Their design
09.) Object (of my hate)
10.) Dead Inside
11.) Thriller Killer
12.) No-one survives
13.) Justify War
Bonus-Tracks:
14.) Decapitated
15.) F.O.A.D.

Kritik:

Die Broken Bones kommen aus England und wurden von dem Gitarristen Bones kurz
nachdem er bei Discharge ausgestiegen ist im Jahr 1983 gegründet. Bis zum Jahr
1989 war die Band aktiv und hat auch einige nette Scheiben in dieser Zeit
rausgebracht. Nach der Auflösung 1989 reformierte sich die Band erst wieder
fast 10 Jahre später und zwar 1998. 2001 erschien dann ein neuer Longplayer
der Band und jetzt, 4 jahre später, steht wieder ein neuer Longplayer in den
Startlöchern.
Musikalisch gibts von den Broken Bones schnellen und wütenden Hardcore-Punk
mit dem ein oder anderen Metal-Einfluss. Wow, ich bin wirklich begeistert.
Angepisster Gesang gepaart mit treibenden Hardcore-Beats und jeder Menge
Wut. Bei den Broken Bones merkt man das Altern (im Unterschied zu vielen anderen
Hardcore-Bands, die sich jetzt nach Jahren wieder zusammen tun) kein bisschen.
Stattdessen klingt die Band nach wie vor frisch und unverbraucht. Die nötige
Energie ist nach wie vor vorhanden. Dazu kommen intelligente, politische Texte,
wie man sie von den alten englischen Polit-Punk-Bands wie Conflict oder
Discharge auch kennt.
Auch die Aufmachung der CD ist gut gelungen. Im Booklet findet man neben Bildern
der verschiedenen Band-Mitgliedern auch die Texte der Songs. Die ersten 2000
Exemplare der CD kommen mit 2 Bonus-Songs und zwar den Klassikern der Band,
"Decapitated" und "F.O.A.D.", die neu aufgenommen wurden ... also ranhalten.