Braindead - Plattenkritiken
Braindead - Weapons of the weak - CD / Band-Homepage / Dirty Faces

Tracklist:

01.) It won't be drawn
02.) To you the answer is no
03.) Comin' to terms
04.) SLash and burn
05.) T.I.N.A.
06.) One track mind
07.) Ask a question
08.) Scream when you burn
09.) (This is) the dead end
10.) City of transgression
11.) Keep your delusion alive
12.) Pointing fingers
13.) Merch moralia
14.) Internalized
15.) To this day
16.) Bright lights, dirty dubs

Kritik:

Tja, wieviele Bands gibt es wohl mit dem Namen Braindead?
Die hier kommen jedenfalls aus Hamburg und existieren seit
knapp 10 Jahren. In dieser Zeit war man wohl vor allem live
recht aktiv, was Veröffentlichungen angeht hat man sich Zeit
gelassen. Bisher wurden wohl zwei Split-EPs veröffentlicht
und bie hier vorliegende CD "Weapons of the weak" ist jetzt
das erste Album.
Und mit 16 Songs ist dieses auch richtig gut bestückt.
Musikalisch gibts hier von dem Hamburger Trio eine ziemlich
energiegeladene Mischung aus Punk, Hardcore, Ska und Reggae.
Die meisten Songs gehen wohl als Skacore durch, hin und wieder
wirds aber auch etwas ruhiger und Reggae-lastiger oder es wird
auch mal reiner Hardcore-Punk fast ohne Ska-Einschlag gespielt.
Dafür dass hier nur drei Leute am Werke sind, wirkt die Platte
ausgesprochen druckvoll und energiegeladen. Erinnert mich an
eine gelungene Mischung aus Leftöver Crack, Filaments und
Inner Terrestrials, nicht nur vom musikalischen Standpunkt
aus, sondern auch von den (mal mehr, mal weniger) durchdachten
Texten. Ich bin nicht der grosse Ska Hörer und meistens recht
schnell genervt von der Musik, aber wenn schon Ska dann bitte
so wie hier bei Braindead!
CD kommt inkl. Booklet mit den kompletten Songtexten sowie ein
paar Linernotes zu manchen Songs - sehr schön.