Blocko - Plattenkritiken

Blocko - s/t - CD / Band-Homepage / Boss Tuneage Records

Tracklist:

01.) Opener
02.) Fibs
03.) Malcontent
04.) Bloated
05.) Inwards
06.) Stuck
07.) Drag
08.) Disdain
09.) Points
10.) Wager
11.) Dry Sky

Kritik:

Wirklich lange existiert die Band Blocko noch nicht. Gegründet wurde die Band
Ende der 90er Jahre in London und seither hat man ein paar Single und letztes
Jahr ein kleines Mini-Album veröffentlicht. Auf dem Debüt-Album findet man
alle Songs von den Singles und einige bisher unveröffentlichte Songs.
Musikalisch bieten Blocko feinen melodischen Hardcore mit teilweise Emo-Einflüssen,
die sich aber glücklicherweise in Grenzen halten. Vergleiche mit Bands wie Jawbreaker
oder auch Leatherface hat die Band wohl oft genug gehört, aber da kommt sie einfach
nicht drum herum. Hier trifft der rauhe Gesang des Sängers auf schnelle Gitarren und
ein treibendes Schlagzeug. Was im Vergleich mit vielen Bands auffällt, bei denen auch
Emo Einflüsse zu finden sind, ist die Tatsache dass die Stimme des Sängers zwar
melancholisch klingt, ohne allerdings zu weinerlich rüberzukommen.
Aufmachung der Platte geht auch in Ordnung. Neben den Song-Texten findet man im Booklet
auch ein Foto der Band, welches mich bei der Musik, die die Band spielt doch etwas
überrascht hat.