Bliksem - Plattenkritiken
Bliksem - Face the evil CD / Band-Homepage / Alone Records

Tracklist:

01.) The Life On Which I Feed
02.) These Tales Of Tragedy
03.) Disciples
04.) Dead End Road
05.) Face The Evil
06.) Insanitys Curse
07.) This Time
08.) Mr. Man

Kritik:

Bliksem kommen aus Belgien und gründeten sich bereits 2007,
allerdings gings erst zwei Jahre später los, nachdem mit
Peggy Meeussen eine geeignete Sängerin gefunden wurde. 2010
begab sich die Band dann zum ersten Mal ins Studio, um eine
5-Track-EP aufzunehmen. Ein weiterer Studioaufenthalt 2012
brachte dann endlich den hier vorliegenden, ersten Longplayer
hervor.
Musikalisch haben sich Bliksem dem Old-School-Thrash-Metal
verschrieben und scheinen stark von ANTHRAX beeinflusst, was
ja erstmal nichts schlechtes ist. Technisch gibts hier das
volle Brett und die Bandmitglieder beherrschen ihre Instrumente
bestens. Genau da liegt aber für ich auch das Problem. Das Ganze
klingt einfach viel zu glatt und sauber. Natürlich wird auch hin
und wieder aufs Gaspedal gedrückt, aber irgendwie fehlt mit hier
der Rotz und die Überraschungen. Bliksem klingen total vorhersehbar
und auch nach mehrmaligem Hören ist bei mir kein einziger Song
hängengeblieben. Etwas nervig finde ich auch den teilweise zu hohen
Gesang von Peggy Meeussen. Meistens klingts wirklich super, aber
ab und an wird zu hoch gesungen und das passt meiner Meinung nach
überhaupt nicht zur Musik. Wer auf technisch richtig gut gespielten
Thrash-Metal steht und jede Anthrax Platte im Schrank stehen hat,
wird an Bliksem aber wohl trotzdem nicht vorbeikommen ...
Richtig gelungen ist dagegen die Aufmachung. Die CD kommt nämlich
im schicken, recht düsteren Digi-Pack mit Prägedruck. Dazu gibts
ein umfangreiches Booklet mit den kompletten Songtexten.