Black Sheriff - Plattenkritiken

Black Sheriff - s/t - CD / Band-Homepage / High Noon Records

Tracklist:

01.) Hard Rock, Country and Rock'n'Roll
02.) Runnin on empty
03.) Silly girl
04.) Crime scene instigator
05.) Relationship ruse
06.) Vietnam
07.) Redemption
08.) One ain't enuff
09.) Tequila smile
10.) Lucy's child

Kritik:

Bei dieser Veröffentlichung hatte ich vorher weder von
der Band noch von dem Label was gehört. Die Band scheints
aber auch noch nicht lange zu geben, gegründet haben sie
sich nämlich erst Mitte letzten Jahres. Mit dabei sind
allerdings alte Bekannte, die bisher in den Bands Dumbell,
Cellophane Suckers und Molotow Soda aktiv waren. Soweit
ich weiss ist das hier die erste Veröffentlichung von
Black Sheriff.
Da ich gerade fleissig am Deadwood schauen bin, kann mich
hier schonmal der Bandname und auch die Aufmachung der CD
begeistern :-) Und was die Musik angeht, ist mit dem Titel
des ersten Songs schon fast alles gesagt: "Hard Rock,
Country and Rock'n'Roll". Black Sheriff spielen eine
Highspeed-Mischung aus den genannten Stilen, wobei noch
ein starker Punk-Rock-Einfluss hinzuzufügen wäre. Hier
wird kräftig gerockt und sogar die unzähligen Gitarren-
Soli stehen der Band richtig gut. Musikalisch wohl irgendwo
zwischen AC/DC, Zeke und Motörhead einzuordnen.
Passend zum Band-Namen kommt schließlich auch die Aufmachung
daher. Nachdem das Booklet aufgeklappt wurde, sieht das Ganze
nämlich nach einem Western-Saloon aus. Dazu gibts dann noch
die kompletten Songtexte im Booklet.



Black Sheriff - II - CD / Band-Homepage / Club Scheisse Records

Tracklist:

01.) Hi-Fidelity
02.) Snakeskin pillow
03.) INRI
04.) Hold it tight
05.) We're comin home
06.) Monkeys of Mayhem
07.) Never say die
08.) Be alone tonight
09.) Over for you
10.) Winning Streak
11.) Live forever
12.) Stole my heart
13.) In a dream

Kritik:

Liegt schon einige Zeit zurück, dass ich das erste
Album von Black Sheriff in den Händen hatte. Die Band
existiert jedenfalls seit Juni 2007, veröffentlichte
das erste Album im März 2008 und nach mehr als zwei
Jahren gibts jetzt wieder ein Lebenzeichen in Form
des zweiten Albums.
Da ich die erste Platte seit ca. zwei Jahren nicht mehr
angehört habe, kann ich den hier vorliegenden Nachfolger
nicht direkt vergleichen, aber ich habe das Gefühl dass
die Punk-Rock Parts etwas zurückgeschraubt wurden und
auch etwas Tempo rausgenommen wurde aus den Songs.
Ansonsten gibts nach wie vor dreckigen Rock'n'Roll mit
etwas Schweinerock, etwas Punk-Rock und viel Hard-Rock.
Wie sich das bei so 'nem Sound gehört, ist das Ganze
richtig schön assi und der kratzige Gesang darf natürlich
auch nicht fehlen. Ich bleib' dabei: Irgendwo zwischen
AC/DC, Motörhead, Gluecifer und Zeke.
Aufmachung der CD geht auch in Ordnung. Diese kommt
nämlich im schicken Digi-Pack inkl. ausführlichem Booklet
mit den kompletten Songtexten und diversen Live-Fotos.
Die gekreuzigte Flying V auf dem Cover-Bild sollte hier
auch nicht unerwähnt bleiben ...