Bambix - Plattenkritiken

Bambix - Club Matuchek - CD / Band-Homepage / GoKart Records Europe

Tracklist:

01.) Spotlight
02.) Revolution
03.) Leaking Fuel
04.) Fundamentalist
05.) No Way
06.) So Sorry Song
07.) Flippin, USA
08.) Coupe turn off
09.) No. 1
10.) Little less drunk
11.) Jester
12.) Bullet
13.) Media Medusa

Kritik:

Bambix dürften wohl den meisten unter euch ein Begriff sein. Die Band wurde
bereits 1988 als reine Frauenband gegründet, mittlerweile ist aber nur noch
Sängerin Wick von der Originalbesetzung übrig. Mit "Club Matuchek" liefern
Bambix bereits ihren fünften Longplayer ab, der diesmal nicht bei Vitaminepillen
Records sondern bei GoKart Records Europe erscheint.
Musikalisch gibts hier wie bei Bambix gewohnt schnelleren Punk-Rock mit viel
Melodie und der markanten Stimme von Wick. Hier gibts eine wunderbare Mischung
aus melancholischen und fröhlichen Songs, sowie aus schnelleren und langsameren
Nummern. Der neue Longplayer bietet also auf jeden Fall jede Menge Abwechslung
und gefällt mir recht gut. Einziger kleiner Kritikpunkt ist meiner Meinung nach,
dass die Band ein bisschen rockiger geworden ist und die Punk-Elemente etwas in
den Hintergrund gedrängt werden. Insgesamt aber auf jeden Fall ein gelungenes Album
und ich freue mich schon auf die Release-Party heute Abend ...
Auch die Aufmachung ist super gelungen. Neben einem tollen Comic-Cover von AKU!
(der wohl auch einigen bekannt sein dürfte, hat er doch auch schon für Muff Potter,
Plastic Bomb, Motormuschi, ...) gezeichnet, gibt es im Booklet die kompletten Texte
der Songs.



Bambix / Johnnie Rook - Split - CD / Band-Homepage / Major Label / SM Musik

Tracklist:

01.) Oneway rover (Johnnie Rook + Bambix)
02.) Marching girls (Bambix)
03.) Wellenreiten (Johnnie Rook)
04.) Coffee (Bambix)
05.) Rock'n'Roll nach Plan (Johnnie Rook)
06.) I wanna be who i am (Bambix)
07.) Liebe reimt sich nicht (Johnnie Rook)

Kritik:

Mal wieder eine Split-Platte von zwei befreundeten Bands,
diesmal mit Bambix aus Holland und Johnnie Rook aus Berlin.
Bambix dürfte wohl den meisten von euch ein Begriff sein,
existiert das niederländische Trio doch seit knapp 20 Jahren
(erste Platte erschien 1992). Ich habe die Band Ende der
90er, Anfang des neuen Jahrtausends recht oft gehört und
fand sie auch ziemlich gut, habe sie dann aber irgendwann
aus den Augen verloren. Beim Hören der neuen Songs auf der
Split-Scheibe muss ich sagen dass sich musikalisch nicht
viel geändert hat. Nach wie vor gibts supermelodischen, mir
manchmal etwas zu glatten, Punk-Rock mit weiblichem Gesang.
Nicht sonderlich spektakulär, aber doch ganz OK.
Johnnie Rook kannte ich dagegen bisher nur vom Namen, die
Band existiert wohl seit Anfang des neuen Jahrtausends und
hat in dieser Zeit drei Alben und eine Split-LP veröffentlicht.
Hatte keine grossen Erwartungen an die Band, aber was ich hier
zu hören bekomme, gefällt mir doch ganz gut. Wie auch bei den
Split-Partnern von Bambix gibts hier schön melodischen Punk-
Rock, allerdings gehts hier etwas flotter voran und das ganze
hat einen leichten Hardcore-Einschlag. Dazu gibts deutsche
Texte von einer Sängerin dargeboten. Erinnern mich streckenweise
an Inner Conflict und gefallen mir sehr gut! Für mich auf jeden
Fall die Gewinner auf dieser Split-CD.
Neben jeweils drei neuen, eigenen Songs gibts auf der CD auch
einen gemeinsamen Song. Musikalisch unterscheidet er sich zwar
nicht gross von den restlichen Songs, geht mir aber gut rein
und ist natürlich auch eine super Idee für eine Split-CD.