Baby Lou - Plattenkritiken

Baby Lou - Fresh water in a dirty glass - CD / Band-Homepage / 141 Records

Tracklist:

01.) Aqueduct
02.) Fresh Water In A Dirty Glass
03.) Every Knee Shall Bow
04.) Smile For The Camera (Yes, Sir)
05.) Mr. Woodworm
06.) Tennis
07.) The Airforce One Is Landing In My Bed
08.) Hoist The Sails
09.) The Smell Of Plastic / 3649
10.) The Future Plan
11.) Where Are Those Lifeguards When You Need Them
12.) The New Dress
13.) The Old Fire

Kritik:

Tja, weder von der Band noch vom Label hatte ich bisher je
etwas gehört. Viele Infos kann ich über die Band auch nicht
finden, ausser dass sie wohl aus Saarbrücken kommen und
"Fresh water in a dirty glass" ihr Debüt-Album ist ... keine
Ahnung wie lange es Baby Lou schon gibt.
So wie sich das hier anhört, dürfte die Band aber schon eine
Weile aktiv sein. Technisch ist das Ganze nämlich einwandfrei,
aber es wird schwer die Musik irgendwie zu beschreiben. Die
13 Songs sind extrem abwechslungsreich ... melancholischer Indie-
Sound gepaart mit Metal-Gitarrenriffs, poppigen Melodien und
richtig schnellen Parts. Klingt nach einer Mischung die überhaupt
nicht zusammenpasst und genau das ist bei Baby Lou auch der Fall.
Ich kann mit den meisten Songs überhaupt nichts anfangen und vor
allem die Metal-Gitarren gehen mir ziemlich schnell auf die Nerven
und der experimentelle Song "Mr. Woodworm" lässt mich zum ersten
Mal überlegen, die CD doch gleich auszuschalten. Habe ich dann zwar
nicht gemacht, aber jetzt im Nachhinein bereue ich es fast, besser
wirds nämlich nicht mehr.