Anata - Plattenkritiken

Anata - The conductor's departure - CD / Band-Homepage / Earache

Tracklist:

01.) Downward Spiral into Madness
02.) Complete Demise
03.) Better Grieved Than Fooled
04.) The Great Juggler
05.) Cold Heart Forged in Hell
06.) I Would Dream of Blood
07.) Disobedience Pays
08.) Children's Laughter
09.) Renunciation
10.) The Conductor's Departure

Kritik:

Die schwedische Band ANATA existiert mit einigen Besetzungswechseln
mittlerweile schon seit 13 Jahren. Mit "The Conductor's Departure"
bringen sie abgesehen von einer Split-CD ihr drittes Album hervor.
ANATA spielen sehr abwechslungsreichen Deathmetal. Die Bandbreite reicht
von schleppenden, sehr melodischen und langsamen Stücken bis zu schnellen
technischen Passagen. Aber stets sind die Stücke sehr "groovig" und von
einem unterhaltsamen, mit vielen Fills gespickten Drumming fundiert.
Der Gesang ist nicht besonders auffällig: eher typische, nicht allzu
tiefe "Growls" mit teilweise eingestreutem Kreischen. Die instrumentale
Seite steht bei ANATA klar im Vordergrund und kommt auch in ausschweifenden
atmosphärischen "Intros" und einem Instrumentalsong zur Geltung.
Insgesamt muss man ANATA einen sehr hohen Unterhaltungs- und Integrationswert
zusprechen: Hier könnten Fans von DISMEMBER über DYING-FETUS bis hin zu
DREAM THEATER auf ihre Kosten kommen. Auch wenn es sich bei "The Conductor's
Departure" definitiv um eine sehr gute Platte handelt, könnte grade diese
Vielschichtigkeit und Komplexität einigen zu viel des Guten sein...