AnalOHG - Plattenkritiken

Hausvabot / AnalOHG - Split - LP / Höhnie Records / Eisbär Records / An 'na Nadel Records

Tracklist:

Hausvabot:
01.) Immer
02.) Revolution von hinten
03.) 3 gegen 1
04.) Eben nicht
05.) Wodka

AnalOHG:
01.) Talkshowtherapie
02.) Radikal
03.) Bier hol'n gehen
04.) XXX
05.) Punkrock und Dosenbier
06.) Punk ein Leben lang

Kritik:

Split-LP dieser 2 doch schon etwas bekannteren Bands aus Berlin und
Hameln. Rausgekommen ist die LP in Zusammenarbeit mit Höhnie Records,
An 'na Nadel Records und Eisbär Records.
Hausvabot aus Berlin dürften durch ihre beiden Singles mittlerweile
schon etwas bekannter sein. Musikalisch bieten die Jungs 5 neue Songs.
Irgendwo zwischen Deutsch-Punk und Hardcore macht die Band da weiter,
wo sie mit der letzten Single aufgehört hat. Dazu gibts als Bonus-
Song noch eine Cover-Version des Slime-Songs "Besserwisserei stinkt",
der auch schon auf dem Slime-Tribute-Tape-Sampler mit drauf war.
Songs die ich mir gut mal anhören kann, allerdings nichts besonderes.
AnalOHG gibt was wohl auch schon eine ganze Weile und ich weiss zumindest
von einem Longplayer, den die Band schon veröffentlicht hat. Musikalisch
hat die Band mit Hausvabot aber nicht wirklich viel gemeinsam. Hier gibts
6x Deutsch-Punk, das ganze ist wesentlich rockiger und melodischer als
die Songs von Hausvabot. Allerdings ist das ganze nicht mein Ding.
Textlich recht langweilig, was ja auch die Titel der Songs schon andeuten.
Somit zählen Hausvabot definitiv zu den Gewinnern dieser Splitt-LP.
Aufmachung der LP geht in Ordnung. Der LP liegt ein aufklappbares
Textblatt bei, auf dem sich neben den Texten auch Bilder der Bands
befinden. Die ersten 300 Exemplare der LP kommen übrigens in rotem
Vinyl, der Rest in schwarz.