American Steel - Plattenkritiken

American Steel - Destroy their future - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Sons of avarice
02.) Dead and Gone
03.) Mean streak
04.) Love and logic
05.) Smile on me
06.) Razorblades
07.) Old croy road
08.) To the sea
09.) Or, don't you remember?
10.) Speak, oh heart
11.) Hurtlin'
12.) More like a dream

Kritik:

Neben High on Fire sind American Steel bei diesem Update
die zweite Band aus Oakland, Kalifornien. Einigen von
euch dürften sie vielleicht von ihren beiden Lookout! Records
Releases bekannt sein. Gegründet wurde die Band ursprünglich
1995 und bis sie sich 2002 auflöste, wurden insgesamt drei
Longplayer veröffentlicht. Knapp fünf Jahre nach ihrer Auflösung
melden sie sich jetzt mit ihrem vierten Longplayer, diesmal auf
Fat Wreck Chords, zurück.
Trotz ihrer früheren Releases auf Lookout Records kannte ich die
Band bisher nicht und kann das neue Album daher auch nicht mit
den bisherigen Veröffentlichungen vergleichen. Auf "Destroy their
future" gibts jedenfalls recht poppigen Punk-Rock mit Emo-Einfluss.
Die Songs sind sehr melodischen und durch viele Aaahhhaahhs und
Ooohhhooohhhohhhs auch ziemlich eingängig. Deutlich zu hören ist
bei den Songs auch ein Folk-Einfluss, so dass die Band musikalisch
etwas mit The Lawrence Arms oder auch Against Me vergleichbar ist.
Ich persönlich finde das Album aber eher durchwachsen. Nach
mehrmaligem Hören sind bei mir eigentlich keine Songs richtig
hängen geblieben. Mehr als ein durchschnittliches Folk-Emo-Pop-Punk
Album ist "Destroy the future" meiner Meinung nach nicht.






American Steel - Dear friends and gentle hearts - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Emergency house party
02.) Tear the place apart
03.) Safe and sound
04.) Your ass ain’t laughing now
05.) The blood gets everywhere
06.) From here to hell
07.) Dear friends and gentle hearts
08.) Lights out
09.) Bergamot
10.) Where you want to be
11.) Finally alone
12.) Meals & Entertainment

Kritik:

Zur Band-Geschichte von American Steel aus Oakland,
Kalifornien, habe ich bei der letzten Plattenkritik
zu "Destroy their future" schon genügend geschrieben.
Mit "Dear friends and gentle hearts" gibts jetzt
jedenfalls den zweiten Longplayer des Quartetts nach
der Auflösung im Jahr 2002 und Reunion im Jahr 2007.
Im Vergleich zum letzten Album fällt hier erstmal auf
dass die Songs nochmal eine Spur poppiger wurden und
auch die Folk-Einflüsse ausgebaut wurden. Ich muss
aber gestehen dass mir "Dear friends and gentle hearts"
besser gefällt als "Destroy their future". Die zwölf
neuen Songs sind eingängiger und besitzen schönere Melodien
und passendere Gitarren-Riffs. Trotzdem würde der Musik
ein stärkerer Punk-Rock-Einschlag sicherlich noch besser
stehen. Wer Hot Water Music oder Against Me! mag und nichts
gegen einen starken Pop-Anteil hat, der/die sollte hier
mal reinhören! Aber auch wer vom letzten American Steel
Album eher enttäuscht war, sollte die Band noch nicht
ganz abschreiben ...