Alaska - Plattenkritiken

Alaska - Claiming Land- CD / Band-Homepage / 808 Records

Tracklist:

01.) Intro
02.) Paradise
03.) Fly
04.) Without you
05.) Ride to nowhere
06.) Watch your step
07.) Outro

Kritik:

Bei Alaska handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt, um
eine Ska-Band. Die 9-köpfige Band kommt aus der Schweiz und gründete
sich Ende 2003. Bei der hier vorliegenden Mini-CD handelt es sich
um die erste Veröffentlichung der Band, mit der sie auf 808 Records,
einem Unterlabel von Leech Redda, gelandet ist.
Musikalisch erfindet die Band das Rad nicht unbedingt neu. Stattdessen
setzt man hier auf klassischen Ska mit gelegentlichen Ausflügen in
Reggae, Dub und Jazz. Sehr melodisch und eingängig, allerdings nervt
mich der Sänger ziemlich. Die Stimme hört sich an als wäre er erkältet
gewesen, als die Songs augenommen wurden. Ansonsten gibts während der
Songs einige Tempowechsel und auch hin und wieder Bläser-Solos. Mit 5
Songs ist die CD relativ schnell zu Ende und übrig bleibt ein weiteres
durchschnittliches Ska-Album ohne richtige Hits.
Die Aufmachung der CD ist dagegen sehr gut gelungen. Im ausführlichen
Booklet findet man neben den Songtexten auch Liner-Notes sowie je ein
Foto der Band-Mitglieder.





Alaska - Something in between- CD / Band-Homepage / Leech Records

Tracklist:

01.) Something in between
02.) What I said
03.) Mr. Past
04.) Burning street
05.) For a while
06.) Trouble
07.) Don't you know
08.) 48 rodeo drive
09.) All that matters
10.) Boogaloo
11.) Got her back
12.) Something else

Kritik:

Zur Band-Geschichte der 9-köpfigen Ska-Band aus Zürich habe ich
bei der letzten Plattenkritik schon genügend geschrieben. Nach
der besprochenen CD-EP aus dem Jahr 2005 wurde ein Jahr später
das erste Album veröffentlicht, welches aber komplett an mir
vorbeigegangen ist. Knapp drei Jahre später steht jetzt der zweite
Longplayer in den Startlöchern. Warum das Teil jetzt aber auf Leech
Records erscheint und nicht - wie die anderen beiden Veröffentlichungen
- auf dem Unterlabel 808 Records bleibt mir ein Rätsel ...
Naja, egal, darum solls hier gar nicht gehen, sondern eher um die
Musik und dass es sich dabei um klassischen Ska handelt, dürfte wohl
schon durch den Band-Namen klar werden. Musikalisch gibts hier also
12x ganz traditionellen Ska mit leichten Jazz-, Reggae- und Rocksteady-
Einflüssen. Neben einer fetten Bläser-Fraktion gibts bei Alaska zudem
Piano- und Orgel-Klänge. Allerdings kann ich mit der Musik nicht viel
anfangen, da mir Ska auf Dauer einfach viel zu langweilig ist, gibt
nur ganz wenige Ska-Bands, deren Alben ich mir mehr als einmal anhören
kann und Alaska zählen definitiv nicht dazu ;-)
Ein Lob gibts dafür aber für die tolle Aufmachung der CD. Diese kommt
nämlich im schicken Digi-Pack und beinhaltet zudem noch ein Booklet,
in dem sich die kompletten Songtexte sowie diverse Fotos der Band-
Mitglieder befinden. Daran gibts also nichts zu meckern und für diese
Art von Musik bin ich wohl sowieso der falsche Ansprechpartner ...
also wer auf traditionellen Ska steht sollte sich vielleicht lieber
selbst ein Bild von der Band machen.