Akimbo - Plattenkritiken

Akimbo - Forging steel and laying stone - CD / Band-Homepage / Alternative Tentacles

Tracklist:

01.) Dangerousness
02.) Rockness Monster
03.) Spooning With Disaster
04.) Digging a Hole
05.) Rickshaw
06.) Tina, Bring Me the Axe!
07.) Tower of the Elephant
08.) Breaking Rocks
09.) Sci-Fi Monster Violence
10.) Precious Moments
11.) Maximilian: Jungle Warrior
12.) Ground Control to Major Bummer

Kritik:

Seit ca. 8 Jahren gibt es die Band Akimbo mittlerweile, ist aber
bisher komplett an mit vorbeigegangen. In dieser Zeit hat die
Band bisher 3 Longplayer veröffentlicht. Mit "Forging steel and
laying stone", dem vierten Longplayer, ist Akimbo jetzt auf
Alternative Tentacles gelandet.
Musikalisch ist die Band schwer zu fassen. Liegt wohl irgendwo
zwischen Metal, Rock'n'Roll, Hardcore, Screamo und Stoner-Rock.
Die Energie des Hardcore wird hier gepaart mit Stoner-Rock,
wobei die Wurzeln der Band im Metal liegen. Aber auch Einflüsse
aus Sludge/Doom lassen sich in den Songs finden.Klingt nach einer
ziemlich abgedrehten und chaotischen Mischung aus Neurosis, Kyuss,
und Black Sabbath mit einem Schuss Black Flag. Ziemlich düster
und schleppend und nicht wirklich leicht zu verdauen. Dazu gibts
einen verzweifelten, kreischenden Gesang. Insgesamt fehlt mir bei
der Band aber die nötige Abwechslung, da die meisten Songs doch
ziemlich gleich klingen.
Die Aufmachung der CD geht in Ordnung. Im Booklet findet man neben
den Lyrics auch ein paar Fotos der Band.





Akimbo - Navigating the bronze - CD / Band-Homepage / Alternative Tentacles

Tracklist:

01.) You Can Smell The Honey
02.) Wizard Van Wizard
03.) Dungeon Bastard
04.) Huge Muscles
05.) Roman Coins
06.) Lungless
07.) Megatherium
08.) Hiding In Paper
09.) The Curse Of King David
10.) Stjerneborg

Kritik:

"Navigating the bronze" heisst der insgesamt fünfte Longplayer
der seit 1998 existierenden Band aus Seattle und der zweite
Longplayer (plus eine Wiederveröffentlichung des ersten) auf
Alternative Tentacles. Akimbo ist übrigens ein Begriff aus
der Computerspiel-Szene, der das gleichzeitige Benutzen von
zwei gleichen Waffen in beiden Händen bezeichnet. Ob sich die
Band bei der Namensgebung an diese Bedeutung des Begriffs
gedacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Musikalisch geht die Band ihren (mit den letzten vier Alben
vorgezeichneten) Weg konsequent weiter. Die zehn Songs kommen
sehr düster und bedrückend daher, und vermischen gekonnt die
Genres Hardcore, Metal und Stoner-Rock. Schleppender Metal
gepaart mit schnellen und düsteren Hardcore-Attacken, dazu
rockige Gitarren und kreischender Gesang. Im Vergleich zum
Vorgänger-Album sind die Songs auf "Navigating the bronze"
abwechslungsreicher und gefallen mir streckenweise recht gut
(bspw. "The curse of king David"). Beim letzten Song, der
über 8 Minuten lang ist, gibts sogar ein langes Schlagzeug-
Solo, was sogar richtig gut zu dem Song passt. Insgesamt ein
recht gelungenes Album ... achso, CD kommt übrigens mit einem
hässlichen Booklet, in welchem sich aber immerhin die Songtexte
befinden ...