Ahead to the Sea - Plattenkritiken

Ahead to the Sea - Urban Pirate Soundsystem - CD / Band-Homepage / Wolverine Records

Tracklist:

01.) Ahead to the Sea
02.) Not my country
03.) Life
04.) Shout
05.) Minds in fear
06.) Like Lot
07.) Made in Germany
08.) An eye for an eye
09.) The hag of freeborough
10.) Consuming
11.) Drifting away
12.) Moon
13.) No Excuse
14.) Sing with the sirens

Kritik:

Across the Border lösten sich vor ein paar Jahren auf,
weil der Sänger von Karlsruhe nach Freiburg zog. Kaum
in Freiburg angekommen, gründete sich im Jahr 2003 auch
gleich die Band Ahead to the Sea, bei der auch der Jochen
von Across the Border singt. Mit "Urban Pirate Soundsystem"
gibts jetzt den ersten Longplayer.
Nicht nur personell, sondern vor allem auch musikalisch
erinnert die Band an Across the Border. Ahead to the Sea
machen total einprägsamen Folk-Punk mit Akkordeon, Geige
und Flöte. Dazu kommen Elemente von Reggae, Ska oder Dub
und fertig ist ein wirklich gelungener erster Longplayer.
Neben einem Sänger gibts zusätzlich noch eine Sängerin, was
wirklich super klingt. Da Jochen auch bei Ahead to the Sea
für die Texte verantworlich ist, gehts hier politische sowie
nachdenkliche Texte, was Songtitel wie "Not my Country",
"Consuming" oder "Made In Germany" schon andeuten (letztgenannter
stammt ursprünglich auch von Across the Border).
Vor allem die erste Hälfte der Songs sind größtenteils
absolute Hits, die zweite Hälfte der Songs finde ich dagegen
stellenweise etwas langweilig. Insgesamt aber trotzdem ein gut
gelungenes Debüt-Album, das mich begeistern konnte.
Auch die Aufmachung ist nett geworden. Im ausführlichen Booklet
findet man die kompletten Songtexte sowie ein paar Fotos von
der Band.