A Gift Called Anger - Plattenkritiken

A Gift Called Anger - The rise, the wounds, the fear - CD / Band-Homepage / Selbstproduziert

Tracklist:

01.) Fear
02.) Wounds
03.) Simple massage
04.) Rise
05.) Last warning

Kritik:

Aus Dortmund kommen A Gift Called Anger und laut
Beizettel gründete sich die Band bereits im Jahr
2000 aus Frozen Illusion und Inhuman Conditions.
Allerdings hats weitere fünf Jahre gedauert, bis
die Band ein stabiles Lineup hatte und nach einem
3-Track-Demo gibts jetzt acht Jahre nach der Gründung
auch die erste "richtige" CD.
Generell ist es ja schonmal zu begrüßen, wenn eine
Band nicht gleich nach ihrer Gründung die erste
Veröffentlichung raushaut, sondern sich etwas Zeit
lässt bis der Sound ausgereift ist ... und das ist
bei A Gift Called Anger definitiv der Fall. Beim
Betrachten des Covers dachte ich zuerst an eine
weitere langweilige 08/15 Metalcore-Band, aber das
trifft hier nicht wirklich zu. Zwar wird hier auch
eine Mischung aus Hardcore und Metal gespielt, das
klingt aber nicht nach dem typischen Metalcore, wie
er heute angesagt ist. Stattdessen sind A Gift Called
Anger wesentlich druckvoller und aggressiver und die
Grundlage bilden hier NYHC und Trashmetal. Musikalisch
also irgendwo zwischen Hatebreed, Agnostic Front und
Pantera.
Etwas mehr Mühe hätte man sich allerdings bei der
Aufmachung geben können. Im recht dürftigen Booklet
gibts leider nur ein Band-Foto, auf die Songtexte
wurde komplett verzichtet.